Presseberichte

"Sterne des Kinos" – Holy Spirit in einer brasilianischen Tageszeitung (Bericht über das Brazil International Film Festival in Teresópolis, wo Holy Spirit gezeigt wurde)


Kritik aus der Passauer Neuen Presse, September 2018

"Holy Spirit": Ein satirischer Thriller

... "Holy Spirit" ist ein übervoller Film, skurril, überdreht, frisch. Was Mike Baran und Tom Schuster mit ihrem Team geschaffen haben, ist eine krachbunte Mischung, die sich irgendwo verorten lässt zwischen Bulgakows "Der Meister und Margarita", bayerischem Regionalkrimi und in psychedelischen Bildern erzählter Gesellschaftskritik.

Als "satirischen Thriller" bezeichnen die Macher selbst ihr Werk. Die Überdrehtheit von Figuren und Bilder prangern die Gesellschaft an: die schnöselige Schickeria, die doppelmoralischen Kirchenmänner, die opportunistischen Politiker.
Um ironische Distanz herzustellen, verwenden die Macher häufig Zeitraffer – eine ungewöhnliche Wahl, die aber zum Film passt. Die ausgewählte Musik von Blues bis bayerischer Blasmusik macht die Szenen immer noch ein bisschen bunter.

"Holy Spirit" hat einen hohen Spannungsbogen, nicht nur, weil der Kommissar ermittelt. Eine zweite Geschichte schwingt immer mit, eine, die schon 2000 Jahre alt ist und in Symbolen und Doppelungen miterzählt wird. Am Ende des Films wird dieser Rahmen aufgebrochen. Ob Jesus aber nun wirklich aus Niederbayern kommt, wird nicht verraten.

Sandra Niedermaier, Passauer Neue Presse (Auszug)

Kritik vom "TMFF The Monthly Film Festival", Glasgow

„Jesus kommt aus Bayern!“ - Sprechen Sie diesen Satz jetzt einmal laut nach, ohne zu lachen. Wir jedenfalls konnten es nicht, nachdem wir den Film „Holy Spirit“ gesehen hatten. Mike Barans Spielfilm war für uns alle eine umso größere Überraschung, als wir nach der Lektüre der Filmbeschreibung nicht geglaubt hätten, etwas zu erleben, das genauso gut ist wie der Whisky, der beworben wird (ein Insiderscherz; Sie müssen den Film anschauen, um ihn zu verstehen ... Betrachten Sie dies also als Motivation dafür!). Natürlich gerät alles aus den Fugen, wenn ein Mord entdeckt wird, und eine Frage wird aufgeworfen, auf die nicht jeder kommen würde: „Ist Jesus ein Serienkiller?“

Bei diesem Film gefiel uns besonders der perfekte, saubere Schnitt: Einige pseudoerotische Szenen werden durch Bilder kaschiert, die eine Vorstellung vom Geschehen erwecken, ohne die Überraschung zu verderben und ohne den Film in einen schlichten Porno zu verwandeln. Die Filmmusik und der Tonschnitt verdienen ebenfalls Lob, wenn man bedenkt, wie lang der Film ist und wie wohl dosiert sie eingesetzt werden, um jede einzelne Szene hervorzuheben.

Zeitrafferszenen sehen wir in Spielfilmen gern, doch werden sie nicht immer sinnvoll eingesetzt, denn manchmal verwenden sie vor allem junge Regisseure aus dem einzigen Grund, dass sie ein paar zusätzliche Minuten gewinnen oder zeigen wollen, dass sie diese Technik beherrschen. Glücklicherweise werden die Zeitrafferszenen in Mike Barans Projekt sinnvoll und zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt.
Auch der Dialog in „Holy Spirit“ fesselte unsere Aufmerksamkeit. So viele biblische Bezüge und versteckte Gags hatten wir nicht erwartet, aber dann freuten wir uns über sie, und mehr noch freuten wir uns, dass wir sie verstanden.

Die Verwendung religiöser Begriffe, die Umdeutung biblischer Stoffe wie die der Auferstehung des Lazarus mag manchen Menschen anstößig erscheinen, doch Mike Baran gelang es in allen Fällen, sie mit subtilem Humor darzustellen.

Die Rolle des Jesus / Gustl Wanninger (gespielt von Tom Schuster) ist schwierig und voller Implikationen und Kontroversen. Doch Schuster spielt sie, als Könner seines Fachs, tadellos.

Was bleibt uns noch zu sagen, außer jedem „Holy Spirit“ zu empfehlen, der einen coolen Film sehen will, der anders ist als alles, was in letzter Zeit zu sehen war. Er weist das richtige Maß an Verrücktheit, Blut, Gewalt, Erotik und nicht zuletzt an Humor auf, das selbst dem wählerischsten Filmliebhaber gefällt. Und darüber hinaus geht es auch noch um Whisky! Cheers!

The Monthly Film Festival, Glasgow(Englischer Originaltext ins Deutsche übersetzt von CAT Translations)

Kritik vom Festival "Monkey Bread Tree Film Awards", London

Michael Foerster und Tom Schuster sind die Hauptdarsteller der ausgelassenen Besetzung von Mike Barans aberwitziger Satire über Werbemanager, Blasphemie und Whisky. Schuster, der Schwarm aller Mädchen auf dem Land, wird angeheuert, um in der Marketingkampagne für einen neuen Whisky Jesus zu spielen, wodurch er über Nacht zum Medienstar wird. Foerster versucht, seinen neuen Star zu managen, doch dann stürzen einige unerwartete Entwicklungen beide Männer in eine chaotische Kette von Ereignissen.

Holy Spirit begnügt sich nicht damit, nur ein Film zu sein, sondern er vermischt ständig die Genres, was durch Barans ständigen Wechsel des visuellen Stils ergänzt wird. In Holy Spirit wird großes Vertrauen gesetzt, und das scheint die gesamte Besetzung angesteckt zu haben, die durchweg großartige Leistungen zeigt.

Sean Price, Jury Member Monkey Bread Tree Film Awards
"... Die Anfangsszene von Holy Spirit ist ziemlich fantastisch und erinnert in ihrer Qualität an Claude Chabrol: Kamerafahrten über die Landschaft, ein Auto fährt irgendwohin, ein paar dramatische Schnitte und ein Kind vor einem Christusbild. Diese Eröffnung prägt den Film. Darüber hinaus führt dieses Szenario das gelungenste Element von Holy Spirit ein, nämlich die Hochglanzbilder: Ihr dramaturgischer Einsatz schafft eine Reihe starker Schauplätze, eine kühne Bildsprache und surreale Elemente."

" ... Dann ist da noch der eindrucksvolle Einsatz des Tons, hervorragend ausbalanciert zwischen Komisch-Musikalischem und sauber ausgeführtem Dialog, der dank der Schauspieler gut strukturiert ist."

"... absolut empfehlenswert."

Kritik der Jury, Monkey Bread Tree Film Awards, London(Auszüge, Englischer Originaltext ins Deutsche übersetzt von CAT Translations)

Britisches Filmmagazin "Film Voice" und Goethe-Institut Los Angeles

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Artikel über Holy Spirit im englischen Filmfestival-Magazin "Film Voice"
goethe-institute-facebook
Goethe-Institut Los Angeles: Ankündigung für Holy Spirit auf dem North Hollywood CineFest

Pressematerial


Offizieller Pressetext

„Holy Spirit verknüpft auf satirische Weise das vermeintlich Unvereinbare: Sünde und Tugend, Moral und Vergnügen, Schönheit und Schmerz, Glanz und Finsternis, Religion und Materialismus, Drama und Komik, Stadt und Land, Münchner Bier und einen verdammt guten bayrischen Whisky. Cheers!“


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Das Komische im Erhabenen – lustvoll in Szene gesetzt


Regisseur Mike Baran stand in seiner Jugend als Mitglied von politischen Kabarett-Gruppen selbst auf der Bühne. Er war für Inszenierung und Choreografie zuständig und schrieb seine ersten satirischen Texte. Danach brachte er mehrere Theaterstücke und Musicals auf die Bühne, die er adaptierte oder selbst verfasste. Gleichzeitig betrieb er viele Jahre lang eine Kommunikations-Agentur, in der er als Creative Director tätig war. Um seinen künstlerischen Ideen einen Rahmen zu geben und auch fremde Kunstprojekte zu fördern, gründete er den gemeinnützigen Verein „Don’t Tell Mama e.V.“, der nun als Produzent seines ersten abendfüllenden Spielfilms „Holy Spirit“ fungiert.

Das Ungewöhnliche an diesem Low-Budget-Film: Er wurde nur über Crowdfunding, Spenden und private Mittel finanziert. Alle Crew-Mitglieder übernahmen verschiedene Aufgaben, z.B. schrieb der Regisseur auch das Drehbuch und war für den Schnitt zuständig. Es war ein perfektes Teamwork, das ohne den Idealismus aller Beteiligten nie zustande gekommen wäre. Der Lohn des großes Engagements ist ein wahrer Preisregen: Bisher wurde der Film von 43 internationalen Filmfestivals ausgewählt und erhielt 60 Auszeichnungen.

Der Spielfilm „Holy Spirit“ ist eine bissige Satire, die auch vor einem Genrewechsel in der Mitte der Handlung nicht zurückschreckt: Aus der Comedy wird ein Mystery-Thriller.

Die Story: Harry Sandmann, Chef einer Münchner Werbeagentur, sucht eine zündende Idee für die Markteinführung einer original bayrischen Whisky-Marke.
In einer ländlichen Schreinerwerkstatt begegnet er dem Sohn des Tischlers, einem jungen Mann namens Gustl Wanninger, dessen verblüffende Ähnlichkeit mit Jesus ihn fasziniert. Plötzlich hat Sandmann eine Vision.

Die Idee nimmt Gestalt an: Der Whisky soll „Holy Spirit” heißen und Sandmann produziert eine freche Werbekampagne mit Gustl Wanninger als Whisky trinkendem „Jesus”. Mit witzigen TV-Werbespots erlebt der charismatische, etwas rebellische junge Mann einen rasanten Aufstieg zum Medienstar.

Die Verkaufszahlen von „Holy Spirit“-Whisky schießen durch die Decke. Doch auf der Höhe des Erfolgs kommt es zur Tragödie: Eine grausam zugerichtete Leiche wird gefunden und ausgerechnet Gustl gerät unter Mordverdacht! Gerade noch von der Presse gefeiert und von Politikern hofiert, wird er augenblicklich fallen gelassen. Weitere Morde passieren und die Polizei tappt im Dunkeln. Sollte „Jesus“ tatsächlich der Serienkiller sein?

Die Handlung könnte in einer leicht veränderten Parallelwelt spielen, in der alles ein wenig neben der Spur läuft. Vieles wirkt surreal und mysteriös. Der Film besticht durch vergnüglichen Slapstick, aber auch durch dramatische Szenen und Elemente des Horror-Thrillers. In Collage-Sequenzen, exakt auf mitreißende Musikstücke geschnitten, wird der Zuschauer auf eine visuelle Reise mitgenommen – überbordend und sinnlich.

Ob jung, alt, tugendhaft, sexy, unkonventionell, genussfreudig oder verrückt ... Holy Spirit ist ein Film für all jene, die aufgeschlossen und neugierig in eine verschlungene Geschichte eintauchen wollen, den spitzfindigen, schwarzen Humor lieben, einen coolen Soundtrack schätzen oder einfach nur Spaß an einem politisch unkorrekten Film haben, der in keine Schublade passt.

Szenenfotos verfügbar für Web und Print


Offizielles Filmposter, verfügbar für Web und Print (neueste Version bitte anfragen unter info@donttellmama.de)